CPF (Zentraler Vorsorgefonds)
ist Singapurs obligatorisches Sparprogramm für Staatsbürger und Personen mit ständigem Wohnsitz: Arbeitgeber zahlen bis zu 17 % und Arbeitnehmer bis zu 20 % des Lohns (je nach Altersgruppe) ein, aufgeteilt auf „Ordinary“--, „Special“- und „MediSave“-Konten. Ausländer mit Arbeitserlaubnis sind davon ausgenommen – ein entscheidendes Merkmal der Beschäftigungskosten für Expatriates in Singapur.
Arbeitgeber im Bereich CPF-Mechanik veranschlagen etwa
Die Beiträge gelten für Löhne bis zur monatlichen Obergrenze (die gemäß dem angekündigten Zeitplan bis 2026 auf 8.000 SGD angehoben wird) zuzüglich einer jährlichen Obergrenze für zusätzliche Löhne; die Beitragssätze staffeln sich für ältere Altersgruppen. Die Zahlung erfolgt monatlich, bei verspäteter Zahlung fallen Strafzuschläge an.
Da Inhaber eines „Employment Pass“ und eines „S Pass“ nicht dem CPF unterliegen, verändert sich die Kostenstruktur bei der Einstellung eines Ausländers im Vergleich zu einem Einheimischen erheblich – ein Grund dafür, dass Singapur für diese beiden Personengruppen unterschiedliche Vergütungspakete anbietet. Offizielle Sätze: cpf.gov.sg.
Häufig gestellte Fragen
Warum zahlen Ausländer in Singapur keine CPF-Beiträge?
Gestaltung der Politik: Der CPF ist ein Sparsystem für Staatsbürger und Personen mit Daueraufenthaltsgenehmigung (PR); von Inhabern einer Arbeitserlaubnis wird erwartet, dass sie selbst für ihre Altersvorsorge sorgen. Arbeitgeber bieten Ausländern manchmal zusätzliche Altersvorsorgeleistungen an, um das Gesamtpaket abzurunden – dies geschieht jedoch auf freiwilliger Basis und ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Was sind normale Konten, Sonderkonten und MediSave-Konten?
Der CPF unterteilt die Beiträge nach Verwendungszweck: „Ordinary“ (Wohnraum, Kapitalanlage, Bildung), „Special“ (Altersvorsorge) und „MediSave“ (Gesundheitsversorgung). Die prozentualen Anteile ändern sich mit zunehmendem Alter und bilden die Grundlage für Singapurs Finanzierungsmodell für Wohnraum und Gesundheitsversorgung – ein wichtiger Kontext bei der Lokalisierung von Erläuterungen zu Sozialleistungen für Mitarbeiter mit Daueraufenthaltsgenehmigung.