Kostenrechner für Mitarbeiter
ist ein Tool zur Schätzung der Gesamtkosten für die Beschäftigung eines Mitarbeiters in einem bestimmten Land: Bruttogehalt zuzüglich Arbeitgeberbeiträge, Sozialversicherungen und gesetzlich vorgeschriebener Zusatzleistungen. Gute Rechner machen den 15–45-prozentigen Aufschlag auf das Bruttogehalt deutlich, der in Budgets oft übersehen wird; ihre Grenzen liegen in Obergrenzen, Tarifverträgen und Wahlmöglichkeiten bei den Versicherungsplänen, die nur ein konkretes Angebot berücksichtigt.
Der richtige Umgang mit Taschenrechnern
Rechner liefern für die Planung ausreichende Antworten auf die Frage nach der Höhe der Beiträge – „Was kosten 80.000 Euro Brutto in Frankreich im Vergleich zu Polen?“ –, und zwar in Bezug auf Beitragssätze, wesentliche Zusatzleistungen und Währung. Was sie jedoch nicht berücksichtigen können, sind Beitragsobergrenzen bei Ihrem genauen Gehalt, Verpflichtungen gemäß dem CBA der jeweiligen Branche, die Qualität der Altersvorsorgeoptionen sowie einmalige Kosten (Genehmigungen, Einarbeitung).
Die Vorgehensweise: Zunächst wird mithilfe eines Rechners eine Vorauswahl an Standorten und Budgets getroffen, anschließend erfolgt eine ganzjährige Simulation durch den Anbieter – aufgeschlüsselt nach Einzelposten, unter Berücksichtigung des tatsächlichen Gehalts sowie des Kantons bzw. der Region –, bevor Angebote unterbreitet werden. Siehe Arbeitgeberkosten; Access Financial bietet länderspezifische Simulationen für über 60 Länder.
Unser Personalkostenrechner: https://accessfinancial.com/employee-cost-calculator/
Häufig gestellte Fragen
Wie genau sind Online-Rechner zur Ermittlung der Personalkosten?
Bei Standardfällen von Angestellten in Ländern ohne umfangreiche Tarifverträge liegen die Angaben im Bereich von wenigen Prozent; bei Obergrenzen, Branchenvereinbarungen oder altersabhängigen Renten (wie dem BVG in der Schweiz) weichen sie erheblich ab. Behandeln Sie die Ergebnisse als Budgetbandbreiten und geben Sie die Beträge gegenüber Kandidaten niemals direkt an.
Welche Eingabedaten sind für eine fundierte Kostensimulation erforderlich?
Land und Region/Kanton, Bruttogehalt und Bonusstruktur, Alter der Mitarbeiter bei altersabhängiger Altersversorgung, Branche (bei Tarifverträgen), geplante Sozialleistungen sowie Status als Auftragnehmer oder Festangestellter. Anhand dieser Angaben kann ein Anbieter die jährlichen Kosten im Einzelnen aufschlüsseln – diese Zahlen sollten als Grundlage für die Angebotserstellung dienen.