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Private Krankenversicherung (Arbeitnehmer)

Zuletzt aktualisiert: 14.08.2026 Überprüft von: dem Team von „ Access Financial “

Private Krankenversicherung (Arbeitnehmer)

deckt medizinische Kosten ab, die über die staatlichen Systeme hinausgehen oder diese ersetzen: In den Vereinigten Arabischen Emiraten (Vorgaben in Dubai/Abu Dhabi) und in Saudi-Arabien ist diese Versicherung durch den Arbeitgeber vorgeschrieben; in ganz Asien gilt sie als De-facto-Standard für Expatriates und stellt in den staatlich abgesicherten Märkten Europas eine geschätzte Zusatzleistung dar. Bei der Einstellung internationaler Mitarbeiter handelt es sich dabei um eine Compliance-Anforderung und nicht nur um eine Sozialleistung.

Vorschriften: Arbeitgeber in der Golfregion müssen ihre Mitarbeiter (und häufig auch deren Angehörige) vor der Bearbeitung von Visa mit einer festgelegten Mindestdeckung versichern – ein unversicherter Status verhindert die Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen. Praxis für Expatriates: Internationale Krankenversicherungen für Entsandte, wenn keine staatliche Deckung besteht oder diese ausgeschlossen ist. Europäische Zusatzversicherungen: Private Versicherungen bieten neben den gesetzlichen Systemen mehr Flexibilität und Auswahl (und stehen im Zusammenspiel mit Ausnahmeregelungen wie den deutschen PKV-Bestimmungen).

Eine kluge Beschaffung bedeutet, die Netzwerke der Versicherungspläne an die tatsächlichen Standorte der Mitarbeiter anzupassen, die Bedingungen für Vorerkrankungen und Rückführungen bei mobilen Mitarbeitern zu prüfen und gegebenenfalls die Anspruchsberechtigung mit der Gehaltsabrechnung abzugleichen, um die Besteuerung von geldwerten Vorteilen (BIK) sicherzustellen.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine betriebliche Krankenversicherung in den VAE verpflichtend?

Ja – Arbeitgeber müssen einen Versicherungsschutz bereitstellen, der den Mindestanforderungen des jeweiligen Emirats entspricht (das DHA-System in Dubai, die an Thiqa angelehnten Anforderungen in Abu Dhabi), wobei dies im Rahmen der Visumverfahren überprüft wird; die Regeln für den Versicherungsschutz von Angehörigen variieren je nach Emirat und Sponsor. Die Pro-Kopf-Prämien sind als wesentliche Personalkosten einzuplanen.

Erhalten Mitarbeiter von „ EOR “ eine Krankenversicherung?

Soweit gesetzlich vorgeschrieben, bietet die „ EOR “ diese Leistungen als Arbeitgeber an; in anderen Fällen handelt es sich um optionale, vom Kunden finanzierte Zusatzleistungen, die von der „ EOR “ verwaltet werden. Überprüfen Sie den Versicherungsumfang im Angebot der „ EOR “ – der Unterschied zwischen dem gesetzlichen Mindestschutz und den erweiterten Tarifen ist für Bewerber von großer Bedeutung.